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Arzt unter Palmen? Was Sie über das Arbeiten im Ausland wissen sollten.

in Blog am 15. Mai 2017 von Eva Zimmermann

Palmen, Sonne, Strand und (fast) immer schönes Wetter: Das klingt ganz schön verlockend, oder? Tatsächlich vermittelt BKV genau dorthin; Um genauer zu sein auf die Karibikinseln Aruba, Bonaire und Sint Maarten. Aber nicht nur: wir vermitteln auch in Länder, die näher an zu Hause liegen, nämlich in die Niederlande und die Schweiz. Und auch diese Länder haben einiges zu bieten- wenn auch keine Palmen. 

„Jeder Arzt, der ins Ausland will, sollte sich zuerst gut überlegen, was er sich davon erhofft und was er erreichen will“, rät Daniel Szepesi, Consultant bei BKV und Karrierecoach für Ärzte. „Das ist nämlich entscheidend für die Wahl des Landes.“
Wir geben hier einen kurzen Überblick über die Länder, in die wir vermitteln. So können Sie sich ein wenig orientieren. Wenn Sie mehr über unsere Stellen im Ausland wissen wollen, dann lassen Sie sich gerne von uns beraten.


Arbeiten in der Karibik

In der Karibik arbeiten wir mit Krankenhäusern auf Aruba, Sint Maarten und Bonaire zusammen. Die Krankenhäuser auf den Karibikinseln sind relativ klein und sichern in erster Linie die medizinische Grundversorgung der Inseln. Das heißt in der Praxis: viele Abteilungen arbeiten eng zusammen und viele Ärzte arbeiten fachübergreifend. Dadurch herrscht in den Krankenhäusern eine sehr familiäre Atmosphäre. Allerdings können die Krankenhäuser auch nicht jede spezielle Behandlung selbst durchführen. Patienten müssen deshalb auch schon mal ausgeflogen werden.


Die meisten Ärzte kommen wegen des karibischen Lebensstil.

Die Karibikinseln sind allesamt ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Hier wird neben Englisch auch Niederländisch, Papiamento und Spanisch gesprochen. „Wer offen ist für andere Kulturen, sich nicht davor scheut auch neben Niederländisch und Englisch, auch noch ein bisschen Papiamento zu lernen, der wird sich hier schnell zuhause finden.“, so Daniel Szepesi. Tatsächlich arbeiten viele ausländische Ärzte in der Karibik und fühlen sich sehr wohl. „In Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern vor Ort sorgen wir auch dafür, dass der Arzt sich schnell zuhause fühlen kann. Meist wird für die Anfangszeit konkrete, praktische Hilfe geboten, wie etwa eine Unterkunft, ein Mietauto oder ähnliches.“

Bei vielen Anfragen muss Szepesi allerdings auch feststellen, dass deutsche Ärzte vor dem bürokratischen Aufwand, der mit einem Umzug verbunden ist, zurückschrecken. „Aber dafür gibt es uns. Wir sind der deutschsprachige Ansprechpartner für die Ärzte. Wir arbeiten hier auch sehr eng mit unseren Kollegen von BKV in den Niederlanden zusammen.“


Arbeiten auf der anderen Seite der Grenze: die Schweiz und die Niederlande

Anders als unsere Partnerkrankenhäuser in der Karibik gibt es in den Niederlanden und der Schweiz natürlich verschieden große Krankenhäuser mit unterschiedlichen Schwerpunktbereichen.  „Viele deutsche Ärzte wollen zum Beispiel in die Schweiz, weil der Durchschnittslohn für Fachärzte hier deutlich höher und die Steuerlasten geringer ist.“, weiß Daniel Szepesi aus Erfahrung. Auch in den Niederlanden verdienen Fachärzte deutlich besser als in Deutschland. „Gerade in Grenznähe ist die Affinität zum Nachbarland größer.“, so Szepesi.
Deutsche können sich in der Deutsch-Schweiz natürlich leicht verständigen. Auch wenn die Bevölkerung in der Regel Schweizer-Deutsch spricht, so wird das „Hochdeutsch“ auf jeden Fall überall verstanden. Hinzu kommt, dass in der Schweiz viele ausländische Ärzte arbeiten. Ungefähr die Hälfte der ausländischen Ärzte kommt aus Deutschland. „Es gibt in der Schweiz nicht genug Ärzte-Nachwuchs. Darum sind die Krankenhäuser hier auf ausländische Ärzte angewiesen.“, so Szepesi. Die hierarchischen Strukturen sind hier sehr vergleichbar mit Deutschland. Das macht den Einstieg für viele Deutsche einfach. Viele locken aber nicht nur die Arbeitsumstände, sondern auch die Lebensqualität und die einzigartige Bergwelt.


Die Niederlande sind bekannt für ihr ausgezeichnetes Gesundheitssystem, in dem Fachärzte gut bezahlt werden und die Hierarchien flach sind. Viele Ärzte schätzen den lockeren Umgangston und den guten Dialog mit den Patienten hier. In den Niederlanden können Patienten bei der Krankenversicherung flexibel angeben welche Gesundheitsdienstleistungen Sie erhalten wollen. Der Arzt berät hier umfassender zu Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten.  Wer hier arbeiten möchte, der muss auf jeden Fall Niederländisch lernen. Das stellt für deutsche Muttersprachler in der Regel aber kein Problem dar, da Niederländisch und Deutsch miteinander verwandt sind. „In den Niederlanden sind wir natürlich am besten vernetzt. Hier kommt unser Unternehmen her und sind wir seit fast 20 Jahren bereits aktiv“, so Daniel Szepesi.

Sie wollen auch im Ausland arbeiten?

Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie hierzu unverbindlich und kostenfrei.

 

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