berufsbilder Gastroenterologe

Gastroenterologe

Das Fachgebiet Gastroenterologie umfasst die Diagnose und Behandlung von Krankheiten des Magen-Darm-Trakts. Es beschäftigt sich jedoch auch mit den zusammenhängenden Organen wie die Bauchspeicheldrüse, die Galle und der Leber. 
Die Anforderungen und Kompetenzen
Als Gastroenterologe haben Sie Kontakt mit vielen Patienten und vielfältigen Kontakt mit anderen Fachärzten. Hervorragende kommunikative Fähigkeiten sind daher, neben dem technischen Verständnis, wichtige Pfeiler der täglichen Arbeit. 

Die Tätigkeiten eines Gastroenterologen

Das Arbeitsgebiet eines Gastroenterologen erstreckt sich von Hepatitis über Durchfallerkrankungen, Leberzirrhose bis hin zu chronischen Darmentzündungen. Die gastroenterlogische Onkologie beschäftigt sich mit dem Krebsbefall dieser Organe.

Die Behandlung erfolgt in vielen Fällen über die Endoskopie. Es werden damit nicht nur Diagnosen gestellt. Auch werden kleinere Eingriffe damit vorgenommen.

Dieses Fach ist eine schöne Kombination zwischen dem Denken und Tun. Sie besprechen zunächst die Beschwerden und führen danach eine Untersuchung durch. Eine Endoskopie (Wörtlich: „Ins Inneren schauen“) ist eine Untersuchung des Inneren vom Menschen. Die Endoskopien die Sie durchführen, können dabei diagnostisch oder therapeutisch sein.
Das Gehalt eines Allgemeinchirurgen

Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes liegt, laut dem Tarifvertrag 2013 für Ärztinnen und Ärzte, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Gastroenterologen

Grundstudium:
Zu Beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Streben Sie nach dem Grundstudium einen Facharzttitel im Bereich der Inneren Medizin an, so müssen Sie mit einer Weiterbildungszeit von minimal fünf Jahren rechnen.

Möchten Sie sich jedoch auf einen Schwerpunkt der Inneren Medizin (Angiologie, Diabetologie und Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Rheumatologie) spezialisieren, so dauert das Facharztstudium weitere 12 Monate. Nach bestandener Prüfung ist man dann z.B. Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie.

Die Weiterbildungszeit für die Gastroenterologie beträgt somit:

72 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte, davon:
– 36 Monate in der stationären Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
– 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
– 6 Monate Internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
– können bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden.

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