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Geriater

Ein Geriater behandelt die Erkrankungen von alten Menschen. Hier kommen alle Krankheitsbilder aus den Fachgebieten Innere Medizin, Orthopädie und Neurologie vor. Ebenfalls spielen auch Erkrankungen der Psyche bei alten Menschen eine wichtige Rolle im Bereich der Geriatrie. Diese werden unter dem medizinischen Begriff Gerontopsychiatrie zusammengefasst. Häufig auftretende Krankheiten sind in der Geriatrie unter anderem Demenz, Diabetes mellitus, Arthrose oder Grauer Star. 
Die Anforderungen und Kompetenzen
Als Geriater gibt es verschiedene Fähigkeiten, die für die erfolgreiche Ausübung wichtig sind. Eine starke Ausdrucksfähigkeit, Geduld, Zugewandtheit und Teamfähigkeit stellen wichtige Kompetenzen des Geriaters dar. 

Die Tätigkeiten eines Geriaters

Zu den Aufgaben eines Geriaters gehören überwiegend Krankheiten aus dem Bereich der Inneren Medizin, Orthopädie, Psychiatrie oder der Neurologie. Bei älteren Menschen treten diese Krankheiten oft nicht vereinzelt auf, sondern zusammen. Sobald der zuständige Facharzt mit der Betreuung und Behandlung nicht mehr weiterkommt oder mit der Vielzahl der Erkrankungen überfordert ist, setzt der Geriater an.

Zu Beginn werden Gespräche mit dem Patienten und seinen Angehörigen geführt. Je nach Facharztausbildung werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Dabei hört der Geriater das Herz ab, tastet Organe ab, prüft Reflexe und misst Puls und Blutdruck beim Patienten. Wenn nötig wird auch eine Ultraschalluntersuchung, ein EKG, ein EEG durchgeführt oder eine Röntgenaufnahme erstellt.

Der Geriater klärt die Patienten und Angehörigen über Hilfsmittel auf, die den Patienten im Alltag unterstützen sollen, wie z.B. ein Gehstock oder Inkontinenzartikel wie z.B. Windeln oder Urinbeutel usw. Auch allgemeine Fragen wie die Ernährung und das Befinden des Patienten werden vom Geriater erfasst. Dazu gibt es vorgefertigte Fragebögen um den Zustand des Patienten besser einschätzen zu können.

Des weiteren gibt es verschiedene Tests die den Geriater unterstützen, das Gedächtnis, die Mobilität und die geistige Leistungsfähigkeit des Patienten zu beurteilen. Durch den so genannten Barthel-Index kann die Fähigkeit, die ein alter Patient im Alltag hat, eingeschätzt werden. Bei schlechten Werten kann der Geriater eine spezielle geriatrische Frührehabilitation einleiten und begleiten. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden.
Das Gehalt eines Allgemeinchirurgen

Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes liegt, laut dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte 2013, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Geriaters

Bei der Geriatrie handelt es sich um eine Zusatzweiterbildung. Diese kann nur erworben werden wenn im Vorfeld ein Facharzttitel z.B. im Fach Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie oder Orthopädie vorliegt.

Nach dem Facharzttitel müssen Sie die Zusatzweiterbildung im Bereich der Geriatrie machen. Die Weiterbildungszeit beträgt insgesamt 18 Monate. Währen dieser Weiterbildungszeit sind Sie in einem Krankenhaus oder einer Reha-Einrichtung tätig.

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