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Gynäkologe

Gynäkologen beschäftigen sich nicht nur mit der Geburtshilfe (was bei vielen der erste Gedanke bei diesem Fachgebiet ist) aber auch mit der Prävention, der Diagnose und der Behandlung geschlechtsspezifischer Gesundheitsstörungen der Frau. 
Die Anforderungen und Kompetenzen
Als Gynäkologe haben Sie ein 24-Stunden Fachgebiet. Es kommt oft vor, dass Sie am Abend oder in der Nacht tätig sein müssen. Neugeborene halten sich nun mal nicht an die Stechuhr. Nicht selten gibt es Überraschungen. Sie müssen in der Lage sein schnell reagieren zu und Entscheidungen treffen können. 

Die Tätigkeiten eines Gynäkologen

Gynäkologen behandeln alle geschlechtsspezifische Erkrankungen der Frau, begleiten die schwangere Frau zur Geburt und betreiben Vorsorge.

Sie führen ausführliche Gespräche mit Patientinnen über ihre Beschwerden. Oft erfolgt dann die gynäkologische Untersuchung. Entdeckt der Gynäkologe eine Auffälligkeit wird ein Abstrich entnommen und einem Labor zur Untersuchung gesendet. Auch sind Ultraschalluntersuchungen möglich wobei der Frauenarzt die Organe im Rahmen der so genannten Oberbauchsonografie oder auch durch den Vaginalultraschall untersucht. Eine weitere Tätigkeit ist die Mammografie wobei die weibliche Brust untersucht wird. Patientinnen mit einem bösartigen Tumor in der Brust werden im Krankenhaus von einem Frauenarzt operiert.

Aber auch die Beratung und Vorsorge spielt in diesem Fachgebiet eine große Rolle. Frauen in den Wechseljahren werden von einem Gynäkologen betreut. Frauenärzte beraten aber auch schwangere Frauen über die verschiedenen Verhütungsmittel und verordnen eine für sie passende Pille, verabreichen eine Spritze zur Verhütung, setzen Spiralen ein etc. Dieses Fachgebiet ist somit breitgefächert.
Das Gehalt eines Gynäkologen

Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes liegt, laut dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte 2013, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Gynäkologen

Grundstudium:
Zu beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Streben Sie nach dem Grundstudium einen Facharzttitel im Bereich der Gynäkologie an, so müssen Sie mit einer Weiterbildungszeit von minimal fünf Jahren rechnen. Möchten Sie zusätzlich einen Schwerpunkt erlangen? Für die Schwerpunkte Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, die Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und die Gynäkologische Onkologie benötigt man jeweils zusätzlich 36 Monate.

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