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Internist

Der Facharzt für Innere Medizin beschäftigt sich mit der Prophylaxe, Diagnose und Behandlung von Krankheiten der inneren Organe. Patienten kommen zu Ihnen im Zusammenhang mit Nierenkrankheiten, Blutkrankheiten, allergischen Reaktionen, Infektionserkrankungen, Magen-, Leber oder Darmerkrankungen, Stoffwechselstörungen, hormonale Erkrankungen und Krebs. Da dieses Fachgebiet sehr breit gefächert ist, sind viele Internisten spezialisiert auf ein bestimmtes Krankheitsbild. Es ist jedoch auch möglich allgemeiner Internist zu werden. 
Die Anforderungen und Kompetenzen
Für dieses breite medizinische Feld ist es unabdingbar, dass Sie als Internist ein breites Interesse an der Heilkunde haben. Neben hervorragenden kommunikativen Fähigkeiten, sollten Sie gute Fähigkeiten zur Zusammenarbeit und eine ordentliche Portion Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Sie sollten eine professionelle Einstellung, organisatorisches Geschick haben, reflektieren können und im Stande sein gesellschaftlich verantwortungsvoll handeln zu können. 

Die Tätigkeiten eines Internisten

Sie befassen sich als Internist mit der Prophylaxe, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen oder Ausfällen der Systeme oder Organe. Ihr Einsatzgebiet überschneidet sich mit denen von Spezialisten anderer Fachgebiete wie z.B. den Gastroenterologen, Kardiologen oder Pneumologen.

Sie stellen eine Diagnose mittels der Anamnese und einer genaueren Untersuchung. Daraufhin verweisen Sie den Patienten weiter oder stimmen die Behandlung zwischen den benötigten Spezialisten ab. Sie sind der Mittelpunkt bezüglich Medikamenten, Operationen und spezifischer Behandlungen.

Für den Internisten gibt es umfangreiche Untersuchungsmethoden auf die er zurückgreifen kann. Sie tasten den Bauch des Patienten mit den Händen ab, hören Herz- und Lunge mit dem Stethoskop ab, testen die Reflexe und messen Puls oder Blutdruck. Aber auch führen Sie Ultraschalluntersuchungen, eine Dopplersonografie durch oder schreiben ein EKG.
Das Gehalt eines Allgemeinchirurgen
Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes liegt, laut dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte 2013, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Internisten

Grundstudium:
Zu beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Streben Sie nach dem Grundstudium einen Facharzttitel ohne besonderen Schwerpunkt im Bereich der Inneren Medizin an, so müssen Sie mit einer Weiterbildungszeit von minimal fünf Jahren rechnen. Diese Ärzte sind oft als Hausärzte tätig. Möchten Sie sich in einem Schwerpunkt der Inneren Medizin weiterbilden? Dann studieren Sie ein weiteres Jahr (insgesamt 6 Jahre). Denken kann man dabei an die Gastroenterologie, Pneumologie oder Kardiologie. Sie sind in dieser Zeit im Krankenhaus in einer Abteilung für Innere Medizin oder bei einem niedergelassenen Internisten tätig.

Jeder Facharzt kann im Rahmen von Weiterbildungen Zusatzbezeichnungen erwerben. Ein Facharzt für Innere Medizin kann z.B. Allergologie, Medizinische Genetik oder Notfallmedizin als Zusatzbezeichnung erwerben.

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