berufsbilder Kardiologe

Kardiologe

Ob es sich um Herzrhythmusstörungen, Herzmuskel- oder Herzklappenerkrankungen, Herzinfarkte handelt: Es gibt genügend Herausforderungen für den Kardiologen.

Das Tätigkeitsgebiet ist damit sehr vielseitig und beinhaltet
  • Diagnostische Spezialverfahren wie die Linksherzkatheteruntersuchung
  • Diagnostische Routineverfahren wie das Langzeit-EKG 
  • Pharmakotherapien 
  • Interventionelle Therapieverfahren wie z.B. die Herzschrittmachertherapie. 

In Deutschland und der Schweiz ist die Kinderkardiologie ein eigenständiges Teilgebiet der Kinderheilkunde.
Die Anforderungen und Kompetenzen
Zusätzlich zu dem Schwerpunkt kann der Kardiologe diverse Zusatzbezeichnungen erreichen. Sie können dabei denken an z.B. Akupunktur, Intensivmedizin oder Notfallmedizin.

Die Anforderungen und Kompetenzen Nicht selten werden Sie bei der Ausübung dieser beruflichen Tätigkeit konfrontiert mit schwierigen manchmal lebensbedrohlichen Situationen. Dies erfordert Entschlussfertigkeit, einen stressbeständigen Charakter und die Fähigkeit schnell antizipieren zu können. Zusätzlich sollten Sie integer, sozial und sorgfältig in Ihrer Tätigkeit sein. Sie sollten zudem über Führungsqualitäten und einen scharfen analytischen Geist verfügen.

Die Tätigkeiten eines Kardiologen

Ein breites Feld wie die Kardiologie beinhaltet eine große Diversität bei den Tätigkeiten. Der Kardiologe befragt den Patienten nach den Beschwerden, nach den bislang verordneten Medikamenten, nach Krankheiten in der Familie, nach Vorerkrankungen und Operationen, nach der beruflichen Tätigkeit usw. Sie untersuchen Patienten z.B. mit Blutdruckmessungen, Echographie oder Herzkatheteruntersuchungen.

Nach einer Diagnose wird eine Behandlungsmethode erstellt. Dies können Medikamenten sein, elektronische, auch implantierbare, Geräte (wie ein Herzschrittmacher). So implantieren Kardiologen Defibrillatoren und Schrittmacher. Das Wechseln der Batterien erfolgt zum Teil im Rahmen einer ambulanten Operation.
Das Gehalt eines Kardiologen
Das Gehalt eines Kardiologen Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes liegt, laut dem Tarifvertrag 2013 für Ärztinnen und Ärzte, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Kardiologen

Grundstudium:
Zu Beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Streben Sie nach dem Grundstudium einen Facharzttitel im Bereich der Inneren Medizin an, so müssen Sie mit einer Weiterbildungszeit von minimal fünf Jahren rechnen.

Möchten Sie sich jedoch auf einen Schwerpunkt der Inneren Medizin (Angiologie, Diabetologie und Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Rheumatologie) spezialisieren, so dauert das Facharztstudium weitere 12 Monate. Nach bestandener Prüfung ist man dann z.B. Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie.

Die Weiterbildungszeit für die Kardiologie beträgt somit:
– 72 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte, davon:
– 36 Monate in der stationären Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
– 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
– 6 Monate Internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
– können bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden.

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