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Pathologe

Dieses Fachgebiet umfasst die Diagnostik von Krankheiten und der Forschung nach deren Ursachen und Mechanismen. Behandelnde Ärzte können auf Grundlage dieser Resultate die korrekte Therapie ansetzen. Die Pathologen spielen im Hintergrund eine Hauptrolle bei der Diagnose und Behandlung.

Die Pathologie zielt auf das Feststellen von Krankheiten mittels mikroskopischer Untersuchung von Zellen, Gewebe und Körperflüssigkeiten der Patienten. Bei der Bestimmung der korrekten Diagnose und Behandlung der Patienten vertrauen behandelnde Ärzte auf das Wissen, die diagnostische Fähigkeiten und den Rat der Pathologen. Mit Hilfe der Pathologie werden wesentliche Erkenntnisse über Krankheitsverläufe gewonnen, die in die Forschung und Entwicklung neuer Medizin und Therapien einfließen.
Die Anforderungen und Kompetenzen
Sie müssen viele zehntausende makroskopische und mikroskopische Bilder interpretieren können. Diese Fertigkeiten erhalten Sie nicht unbedingt während des Medizinstudiums. Bücher und Kurse erweitern sicherlich Ihr Wissen. Dies reicht jedoch ganz sicher nicht um ein guter Pathologe werden zu können. Die unterschiedlichen Kompetenzen erlernen Sie erst wirklich während Ihrer Weiterbildung. 

Die Tätigkeiten eines Pathologen

Ein Großteil der Tätigkeit umfasst die makroskopische Beurteilung und Bearbeitung und die mikroskopische Beurteilung. Die wichtigsten Aktivitäten sind: histologische Diagnostik, Zytologie und Obduktionen.

Ein Pathologe stütz sich zu einem wichtigen Teil auf die Sektion, das heißt also der Obduktion von verstorbenen Patienten. Es werden dabei Proben entnommen. Mit diesen Proben versucht man Näheres über die Todesursache zu erfahren. Aus dem Fernsehen kennt jeder die Kriminalpathologen die sich mit der Todesursache bei Mordopfern beschäftigen. Zum Glück sieht man dies in der Praxis nicht so häufig.

Wenn jedoch augenscheinlich gesunde, junge Menschen plötzlich ohne direkt ersichtlichen Grund versterben ist der Pathologe gefragt. Die Todesursache muss dann mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Obduktion herausgefunden werden.
Das Gehalt eines Pathologen
Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes in der Pathologie liegt, laut dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte 2013, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Pathologen

Grundstudium:
Zu Beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Streben Sie nach dem Grundstudium einen Facharzttitel im Bereich der Pathologie an, so müssen Sie mit einer Weiterbildungszeit von sechs Jahren rechnen. In dieser Zeit müssen Sie ein Jahr davon z.B. in der Chirurgie, der Kinderheilkunde, der Gynäkologie, der Neurologie oder in der Augenheilkunde verbringen. Nach der Prüfung sind Sie Facharzt für Pathologie. Ein Pathologe kann auch Zusatzbezeichnungen erhalten. So kann man zum Beispiel die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin oder Medizinische Genetik anstreben.

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