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Radiologe

Die diagnostische Radiologie beschäftigt sich mit dem Untersuchen und diagnostizieren einer Krankheit oder Verletzungen. Hierbei nutzt man unter anderem die Röntgen-Computertomographie, Sonographie oder Magnetresonanztomographie. Die Teilgebiete Kinderradiologie und Neuroradiologie gehören zu diesem Fachgebiet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die interventionelle Radiologie. Dieses Fachgebiet umfasst minimalinvasive Maßnahmen, die unter ständiger Überwachung mittels bildgebender Verfahren durchgeführt werden. Die verwandten Fachgebieten Nuklearmedizin und Strahlentherapie sind heutzutage eigenständige Fachgebiete in der Medizin. 
Die Anforderungen und Kompetenzen
Wenn man als Radiologe tätig werden möchte, gibt es verschiedene Fähigkeiten die für die erfolgreiche Ausübung wichtig sind. Gute Kommunikationsfähigkeiten, gutes technisches Verständnis sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sind wichtige Kompetenzen für den angehenden Radiologen. 

Die Tätigkeiten eines Radiologen

Das Röntgenbild ist vermutlich noch am bekanntesten. Aber das Angebot diagnostischer und therapeutischer Untersuchungen ist in den vergangenen Jahren immer grösser geworden. Innerhalb der Radiologie geht es darum Fachärzten schnell und effektiv möglichst genaue und diagnostische Informationen zur Verfügung zu stellen. In manchen Fällen auch das Anbieten einer Behandlung. Diese Informationen bieten sowohl dem betreffenden Facharzt und dem Patienten Sicherheit.

Sie beurteilen mit einer Röntgenuntersuchung, Sonografie oder MRI ob eine Krankheit oder Abweichung vorliegt. Aber auch werden öfter, mit Unterstützung der Sonographie, Patienten ohne Operation behandelt. So wird zum Beispiel bei einer schweren Blutung oder einem Gallengangverschluss oft die Unterstützung des Radiologen benötigt.
Das Gehalt eines Radiologen
Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes in der Radiologie liegt, laut dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte 2013, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Radiologen

Grundstudium:
Zu Beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Streben Sie nach dem Grundstudium einen Facharzttitel im Bereich der Radiologie an, so müssen Sie mit einer Weiterbildungszeit von minimal fünf Jahren rechnen. Nach der Prüfung sind Sie Facharzt für Radiologie. Sie sind in dieser Zeit im Krankenhaus in einer radiologischen Abteilung oder bei einem niedergelassenen Radiologen tätig. Nach der Weiterbildung kann man auch eine Weiterbildung als Kinderradiologen anstreben. Eine zusätzliche Weiterbildung im Bereich der Nuklearmedizin gehört auch zu den Möglichkeiten. Als Radiologe können Sie diverse Zusatzbezeichnungen erreichen. Denken Sie dabei z.B. an Betriebsmedizin oder Sozialmedizin.

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