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Rheumatologe

Rheumatologen behandeln entzündliche Gelenkerkrankungen, Gelenkverschleißerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und Erkrankungen der Blutgefäße. Ebenso analysieren Rheumatologen Schmerzsyndrome des Bewegungsapparats wie z.B. chronische Rückenschmerzen. 
Die Anforderungen und Kompetenzen
Als Rheumatologe sollten Sie über viel Einfühlungsvermögen, gute Kommunikationsfähigkeit, und Geduld verfügen, da man mit vielen Patienten in jeglichem Lebensalter in Kontakt kommt 

Die Tätigkeiten eines Rheumatologen

Es gibt mehr als 400 Krankheiten, die unter die Rheumatologie fallen. Oft sind es chronische Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates wie z.B. Arthritis, Arthrose, Morbus Bechterew, Osteoporose und viele mehr. Bei diesen Krankheitsbildern treten Beschwerden in Gelenken, Knochen oder Muskeln auf.

Da viele rheumatische Krankheiten auch Auswirkungen auf die Funktion der inneren Organe haben können, gibt es die Unterscheidung zwischen einem internistischen und einem orthopädischen Rheumatologen. Zu den Patienten des Rheumatologen gehören Kinder als auch Erwachsene, da rheumatologische Krankheiten in jedem Lebensalter auftreten können.

Zu den Untersuchungen des Rheumatologen gehören die Blutabnahme, um im Labor den Rheumafaktor bestimmen zu lassen, das Röntgen oder eine Computertomografie. Ebenfalls wird die schmerzende Stelle untersucht. Mit den Ergebnissen kann der Rheumatologe Medikamente verschreiben, wodurch er eine Linderung der Beschwerden oder sogar eine Heilung erreicht.

Bei schweren Erkrankungen berät der Rheumatologe seine Patienten über Prothesen, den Rollstuhl oder andere Gehhilfen.
Das Gehalt eines Rheumatologen

Das Bruttogehalt eines beginnenden Facharztes liegt, laut dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte 2013, pro Monat auf circa 5.200 Euro. Der Leitende Oberarzt verdient circa 8.200 Euro in der höchsten Gehaltsstufe. Diese Bruttobeträge sind auf Basis einer Vollzeitstelle ohne zusätzliche Dienste. In manchen Fällen werden außertarifliche Vereinbarungen getroffen. Dies ist vom Verhandlungsgeschick sowie von der jeweiligen Spezialisierung des jeweiligen Arztes abhängig. 

Die Ausbildung zum Rheumatologen

Grundstudium:
Zu Beginn des Medizinstudiums erfolgt das so genannte Grundstudium. Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation und das Facharztstudium.

Facharzttitel:
Möchten Sie den Schwerpunkt im Bereich der Rheumatologie erlangen, so dauert das Facharztstudium mindestens 6 Jahre. Nach bestandener Prüfung ist man dann Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Rheumatologie. Die Weiterbildungszeit für Rheumatologie beträgt somit insgesamt:
72 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte davon
– 36 Monate in der stationären Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
– 36 Monate Weiterbildung in Rheumatologie, davon
– 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
– können bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden.

Ebenfalls kann man als Facharzt für Pädiatrie oder Unfallchirurgie eine Zusatzbezeichnung im Bereich der Rheumatologie erlangen. Diese wird im Bereich der Pädiatrie Kinderrheumatologie und im Bereich der Unfallchirurgie orthopädische Rheumatologie genannt. Die Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung orthopädische Rheumatologie dauert 36 Monate, für die Kinderrheumatologie dauert 18 Monate.

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