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BKV besucht Geschäftspartner in der Schweiz

in Nachrichten am 14. Oktober 2015 von Andre Herveille

Um Ihnen immer wieder aktuelle Informationen zu Ländern, Kliniken und deren Stellen bieten zu können, reisen unsere Berater in verschiedene Länder und besuchen dort unsere Kooperationspartner und Kliniken, mit denen wir zusammenarbeiten.

Hier der Bericht von Lieselotte Klop (NL) und André Herveille (D).

Besuch bei Koraal

Harrie ten Dolle (Eigentümer Koraal AG), David Hausmann (Personalberater) und Ivan de Jonge (Kundenbetreuer) nahmen sich viel Zeit für uns um die Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen.

Koraal hilft bei den ersten Schritten in der Schweiz. Zu einer erfolgreichen Einwanderung gehören viele Informationen, die Koraal mit ihren langjährigen Erfahrungen auf dem Schweizer Markt unseren Kandidaten bieten kann.

Als einer der wichtigsten Punkte bei einer Einwanderung in die Schweiz wurde die Anpassungsfähigkeit genannt.

Besuch beim LUKS in Luzern

Einige LUKS Statistiken:

5.600 Mitarbeiter, 500.000 Einwohner im Versorgungsgebiet, 900 Akutbetten, 36.000 Pflegepatienten pro Jahr, 148.000 Ambulante Patienten, 1.400 Ausbildungsplätze, ein Traumazentrum, 20 OPs. Zusammenarbeit mit die Universitätskliniken in Basel, Bern, Zürich und mit mehreren Bereitschaftsdienstzentralen.

Bei der Ankunft bei LUKS, das größte nicht akademische Krankenhaus in der Schweiz, konnte man die vielen Baumaßnahmen sehen. Neben dem Hauptstandort gibt es eine separate Augenklinik, Frauenklinik und Kinderklinik.

Während des Rundgangs mit einem der leitendenen Ärzten der Intensivstation, Herrn Dr. Andreas Bosshard durch die Intensivstation, Notaufnahme und den OP’s, wird uns berichtet, dass fast alle Behandlungen hier statt finden können, außer Verbrennungen, Transplantationen und Neuro-Clips.

Beim Eingang sehen wir die Bereitschaftsdienstzentrale in der der Patient die Soforthilfe erhält. Bei Notfällen findet hier die Triage statt.

Die Intensivstation hat 21 Betten und verfügt über eine überregionale Funktion. Patienten aus kleineren Krankenhäusern mit komplexen Erkrankungen werden hier behandelt. Es gibt zwei verschiedene Intensivstationen: eine für die Innere Medizin und eine für die Chirurgie. Tagsüber ist auf beide Stationen ein Oberarzt anwesend. Am Abend ist ein Intensivmediziner für beide Stationen zuständig. Auf dieser Station hat vor kurzem ein Kandidat der BKV / Koraal den Dienst angetreten. Da die Ausbildung gemäß der europäischen Richtlinien stattfindet, ist die Einarbeitung eines Intensivmediziners in der Schweiz reibungslos.

Auf der Notaufnahme mit seinem Traumaraum und der Koordination mit Monitorüberwachung arbeiten keine Notfallärzte. Alle Fachbereichen haben hier Dienst.

Die Privatstation im 14. Stock zeichnet sich durch Komfort im Bezug auf Zimmer, Essen, Pflege und Ausstrahlung aus.

Treffen am Abend mit vier Ärzten, die über BKV/Koraal in die Schweiz gegangen sind

Am Abend treffen wir uns mit vier Fachärzten, (ein Intensivmediziner, ein Neurologe, ein Radiologe, eine Anästhesistin) die sich bereit erklärt haben mit uns Ihre Erfahrungen auszutauschen. In einer gemütlichen Umgebung wurde begeistert erzählt, kritisch gefragt und offen zugehört. Alle stimmen überein mit der Einschätzung, dass Arbeiten als Facharzt in der Schweiz Vorteile hat. Es gibt interessante medizinische Fachbereichen auf sehr hohem Niveau mit viele Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Schweizer Teamarbeit ähnelt der niederländische Art der Zusammenarbeit. Weiter wurde die Höhe des Einkommens besprochen. Der Verdienst ist im Vergleich zu den Niederlanden hoch. Wichtig zu wissen ist, dass man die Höhe des Verdienst einzeln verhandeln muss. In ähnliche Funktionen gibt es viele Einkommensunterschiede. Als letztes wurde über das gute Wohnen und Leben in der Schweiz gesprochen. Die Menschen sind gastfreundlich, die Berglandschaft ist wunderschön.

Dieser Abend endete mit dem Versprechen diesen Austausch bald zu wiederholen.

Besuch beim Siloah

Die Siloah Klinik bietet ein Gesamtkonzept für akute Geriatrie, Rehabilitation (Physiotherapie und Ergotherapie), kurz- und langfristige Pflege und wohnen. Mit den folgenden Fachbereichen: Chirurgie, Neurologie und seit kurzem Orthopädie. Die Pflege konzentriert sich auf den älteren Patienten. Kinder ab dem Alter von drei Monaten sind jedoch ebenfalls willkommen. Siloah hat eine Notaufnahme und (Kind) OP. Die Notaufnahme wird derzeit umgebaut und ist am 1. Dezember 2015 wieder tätig mit fünf Zimmern.

Siloah ist die einzige spezialisierte Klinik in der Schweiz die Patienten mit Chorea Huntington Krankheit behandelt. Ein weitere Schwerpunkt ist die Behandlung von MS-Patienten. Der Ursprung der Klinik befindet sich bei den Diakonissen.

Der Neubau (Zentralgebäude) wurde im August 2015 fertig gestellt wobei neue geriatrische Behandlungen angeboten werden können. 50 der insgesamt 70 Betten sind mittlerweile im Einsatz. Die Schließung eines nahe gelegenen Krankenhauses hat dafür gesorgt das es keinen Personalmangel im Geriatrischen Bereich gab. Ärzte und Krankenschwestern (120) haben alle bei der Siloah eine Festanstellung bekommen. Die Integration verlief nahtlos‘, erzählt die Pflegedirektorin.

Der Verantwortliche für die Personalabteilung hat das BKV und Koraal Team herzlich empfangen und erteilte eine allgemeine Information über die Dienstleistungen, Organigramm und architektonische Umgebung mit allen Funktionalitäten. BKV und Koraal wurden nachher rundgeführt durch den Gesamtkomplex.

Zuerst wurde die Rehabilitation besucht. Diese Station ist neu und modern mit einem schönen Blick auf die Schweizer Landschaft.

Beim Besuch des OP’s trafen wir eine von uns vermittelte Ärztin, die sich noch in der Probezeit befindet. Sie berichtete von ihrer aktuellen Situation. Der Chefarztwechsel und ihre Wohnsituation trüben nicht den Spaß an der Arbeit und Sie freut sich nach wie vor über die neue Herausforderung.

Das vorhandene Pflegeheim ist für Langzeitpflege zuständig. Die gute finanzielle Situation ermöglichte vor kurzem einen Neubau.

Eine Besonderheit der Klinik sind die Wohnungen auf dem Klinikgelände, die sich im Privateigentum befinden.

Der Besuch beim Siloah wurde durch den herzlichen Empfang und die überraschenden Eindrücke zu einem angenehmen Kontakt mit einer gastfreundlichen Klinik.

Besuch beim Inselspital in Bern

Beim Inselspital in Bern nahm sich ein Oberarzt der Intensivstation die Zeit mit uns zu sprechen. Er berichtete von seinen Erfahrungen mit Kollegen, die über die BKV/Koraal vermittelt wurden. Er betonte die Relevanz der Hospitation auf dem Weg zur Entscheidung für eine Stelle in der Schweiz.

Momentan kommen 40-45 % aller Ärzte bei dieser Klinik aus Deutschland. Neben den deutschen Ärzte ist man momentan an einer Vielfalt interessiert und somit auch für Ärzte aus anderen Ländern offen. BKV/ Koraal können hierbei durch ihre gute Qualität der Beratung weiterunterstützen.

Weiterhin berichtete er von der Situation auf der Intensivstation. Dort sind 20 Intensivmediziner und 26 Assistenzärzte für 4 verschiedene Stationen zuständig. Weniger als 25% der Patienten verweilen länger als 1 Woche auf der Intensivstation.

Jede dritte Woche hat man Dienst am Wochenende und diese Dienste verteilen sich auf eine 14 oder 12 Stundenschicht. Auch in der Nacht finden Behandlungen statt.

Diese Besuche haben uns als Berater wieder einmal gezeigt, wie wichtig der persönliche Eindruck ist. Nutzen Sie diesen frischen Eindruck von den Möglichkeiten in der Schweiz und nehmen mit Frau Andrea Coesfeld Kontakt auf. Gern berät sie Sie über Ihre Möglichkeiten als Facharzt in der Schweiz zu arbeiten.

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